| U |
"Uniform",
Internationales Buchstabensignal (Flagge), rot weiß. Bedeutung:
Sie begeben sich in Gefahr. |
| über
die Toppen flaggen |
an
Feiertagen oder aus anderem Anlaß Flaggenschmuck anlegen. Setzen
aller Signalflaggen vom Bug über die Mastspitzen bis zum Heck. |
| übergehen |
verrutschen
der Ladung, gefährdet die Stabilität des Schiffs. Auf einem
Vormwindkurs das Schwingen des Großbaumes bzw. des Segelunterlieks
über die Längsachse (Halse, Patenthalse). |
| Überhandknoten |
eigentlich
nur Teil eines Knotens. Die Tampen werden übereinander und umeinander
gelegt, geschieht dieses zweimal, entsteht ein Kreuzknoten, ein
einfacher Stopperknoten. |
| Überliegezeit |
die
Zeit, die über die vorgesehene Liegezeit hinausgeht und für die
ein Boot während des Überliegens einen Liegeplatz benötigt. |
| Übersegeln |
soviel
wie überholen, schneller segeln als ... |
| übertakelt |
ein
Boot, das entweder zu viel Segelfläche oder eine zu hohe und schwere
Takelage führt. |
| U-Boot |
Abk.
für Unterseeboot. |
| u.d.M. |
Abk.
für unter dem Meeresspiegel. |
| ü.d.M. |
Abk.
für über dem Meeresspiegel. |
| Ufer |
Rand
eines Gewässers. |
| Uferfeuer |
meistens
mehrere Leuchtfeuer, die den Verlauf eines Ufers kennzeichen. |
| Umiak |
großes,
offenes Frauenboot der Eskimos, aus einem mit Seehundfellen überzogenen
Holzgerippe;
Walfang- und Transportboot. |
| umlaufend,
umspringend |
die
Richtung ständig ändernder, meist leichter Wind. |
| Ummanz |
flache
Boddeninsel vor der Westküste von Rügen, 19,7 km², 700 Einwohner;
in der Kirche im Ort Ummanz bedeutender Antwerpener Schnitzaltar
(um 1520). |
| umschiffen |
mit
dem Schiff etwas umfahren (Insel, Klippe, Riff). |
| Umschlaghafen |
Hafen
zum Umladen (Umschlagen) von Waren vom Schiff auf andere Fahrzeuge. |
| umsegeln |
mit
Boot/Schiff unter Segel etwas umfahren (umsegeln), Insel, Klippe,
Riff. |
| umstauen |
umpacken
einer Ladungspartie im Schiff. |
| unbemannt |
ohne
Besatzung. |
| unkenterbar |
Boote
mit, durch besondere Vorrichtungen, sehr hoher Stabilität (bei 90
Grad Schlagseite wieder selbst aufrichtend). |
| unklar |
nicht
vorbereitet um ein Manöver auszuführen (nicht aktionsfähig). |
| unterfangen |
ein
leckgeschlagenes Wasserfahrzeug in die Mitte von zwei Bergungsfahrzeugen
nehmen, die unter dem Havaristen hindurchführende, tragende Trossen
halten. |
| Unterfeuer |
bei
einem Richtfeuer das vordere, tiefer gelegene der beiden Leuchtfeuer,
deren Verbindungslinie die Mitte des Fahrwassers bezeichnet. |
| untergehen |
sinken,
bei einer Havarie untergehen, in den Wellen/Fluten versinken, absaufen,
ertrinken, kentern. |
| Unterliek |
die
unterer Kante eines Segels zwischen Hals und Schothorn. |
| Unterscheidungssignal |
erhält
jedes Schiff bei der Indienststellung. Es besteht aus vier Buchstaben
sowie der Landeskennung. Zum Unterscheidungssignal, das mit den
Signalflaggen angegeben wird, wird auch die Nationalflagge als Buchstabe
vorangestellt. Das Unterscheidundssignal dient auch als Rufzeichen
im internatinalen Funkverkehr. |
| Unterseeboot |
(U-Boot),
Schiff zum Einsatz unter der Wasseroberfläche, als Forschungs- beziehungsweise
Arbeitsfahrzeug für Unterwasserarbeiten oder für militärische Zwecke. |
| unterseeisch |
unter
dem Meeresspiegel. |
| Untiefe |
Stelle
im Fahrwasser die wegen geringer Wassertiefe für Schiffe gefährlich
ist. Im Seegebiet ist es nicht nur die Gefahr der unmittelbaren
Grundberührung, sondern die Gefahr der Brecher und Grundseen, die
auf der Untiefe stehen können. Untiefen sind in Seekarten eingezeichnet. |
| USCG |
US
Coast Guard (US-Küstenschutz). |
| Usedom |
(polnisch
Uznam), Insel zwischen Stettiner Haff und Ostsee, 445 km², durch
die Peene vom Festland, durch die Swine von der Insel Wollin getrennt;
gehört überwiegend zu Deutschland, der Ostteil (91 km²), auf dem
sich ein Teil von Swinemünde befindet, zu Polen. Usedom besteht
aus pleistozänen, miteinander verwachsenen Inselkernen. Seit 1998
ist Usedom Naturpark. Hauptorte: Usedom (2000 Einwohner),Swinemünde;
Seebäder: Zinnowitz, Bansin, Heringsdorf, Ahlbeck u.a. |
| UTC |
Abkürzung
für englisch Universal Time Coordinated ("koordinierte Weltzeit"),
die auf der Atomsekunde als Zeiteinheit beruhende Zeitskala, die
durch bedarfsweises Einfügen von Schaltsekunden in Übereinstimmung
mit der aus der Erdumdrehung abgeleiteten astronomischen Weltzeit
gehalten wird. |